Nachtrag nach einigen Wochen

Hauptkategorie: Computer und Spiele
Erstellt: 18 Januar 2016
Zugriffe: 147

Durch diverse Installationen lief so langsam auch noch Verzeichnis /usr voll – und damit eben auch die gesamte Root-Partition. Das konnte ich dann mit dem oben gewählten Verfahren schnell reparieren.

Zunächst die wesentlichen Dienste stoppen. Das sind bei mir der Webserver und das DBMS
(alles als root, also vorher mal sudo –i verwenden):

service apache2 stop

service mysql stop

Dann die Dateien unter /usr umkopieren: cd / ; tar cf – usr | (cd /var ; tar xvf - )

Dann noch den eigentlichen Störenfried aushebeln: mv /usr /usr.old ; ln -s /var/usr /usr

Das ist der eigentlich kritische Punkt (weil es dann kurzzeitig kein /usr gibt) und hat mir eine Fehlermeldung eingebracht, weil wohl irgendein Dienst auf eine Bibliothek zugreifen wollte:

Partition 52

Naja, steht ja auch drin: ignored.

OK, dann noch den Kram wirklich löschen

rm –rf usr.old

Warum nicht gleich so? Warum erst „mv“ und dann „rm“?

Ganz einfach, das Löschen dauert wesentlich länger, als das Move. Das liegt daran, dass ein „mv“ innerhalb einer Partition lediglich ein Umbenennen ist. Das Löschen schmeißt jede Datei einzeln weg und dauert deshalb etwas. Und ich wollte den Betrieb nicht über Gebühr stören.

So, jetzt ist wieder Platz.

Also Dienste wieder anwerfen (in umgekehrter Reihenfolge, weil der Apache über PHP das DBMS nutzt)

service mysql start

service apache2 start

Fertig.