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Frangart 4. Tag - Der ältere Herr

Erstellt: 28 August 2019
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Heute ging die Fahrt mit dem Bus nach Bozen in die Innenstadt. Das ist wirklich gut gemach hier: für 34€/Woche und Person bekommt man ein Kombiticket für die Öffis (Bahn und Bus) inklusive freien Eintritts in Museen. Und die Busse und Bahnen fahren auch häufiger als wir das in Hessen kennen. OK, sie fahren auch schneller...

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Gleich in der ersten Passage, durch die wir auf dem Weg zum ersten angesteuerten medialen Höhepunkt  gehen mussten, haben wir die beiden Shops hier direkt nebeneinander gefunden:

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Viele Jahre habe ich schon keinen Briefmarken- und Münzladen mehr gesehen. Werden noch Wetten angenommen, welcher der beiden Shops sich länger halten wird?

Dann haben wir uns Aktenzeichen XY-mäßig auf die Suche gemacht. 

Gesucht wird der folgende ältere Herr. Er gilt seit ca. 01.01.5300 v.C. als vermisst. Wer Hinweise zu seinem Verbleib und den letzten Begegnungen mit ihm geben kann, melde sich bitte bei einer der Ötztaler Polizeidienststellen:

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Richtig vermutet, wir sind ins Ötzi-Museum gegangen. Echt nett gemacht. Es ist wirklich erstaunlich, was sie alles um den Herrn herum noch so gefunden haben und noch erstaunlicher ist, dass sie seinetwegen bereits mehrfach wesentliche Teile der Geschichte haben umschreiben müssen. So hat die Kupferzeit wohl doch schlappe Tausend Jahre eher begonnen, als wir im Geschichtsunterricht haben pauken müssen - äh - hätten pauken sollen.

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Aber auch mir steht die Kluft von damals ganz gut. Anette wollte sich nicht in das recht gut wärmende Teil schwingen, aber ich fand das klasse. KollegInnen haben mir später bestätigt, dass die Schuhmode auch authentisch gewesen sein. Man tut, was man kann.

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Anschließend haben wir einen ausgedehnten Bummel durch die nette Altstadt mit ihrer Fußgängerzone gemacht. Hier gibt es auch einige schöne Fassaden zu sehen - einige auch gut gepflegt oder restauriert.

Nett war auch der Bulle mit Huckepack-Schmarotzer. Banken haben eben Geld. Mir ist schon in Meran aufgefallen, dass in Südtirol nicht die Finanzämter und Gerichte die schönsten Gebäude haben (wie so oft in deutschen Städten), sondern Banken. Gerne auch genossenschaftlich organisierte Finanzinstitute. Hier gibt es ohnehin viele Genossenschaften. Als jahrzehntelanger Finanzverbundler finde ich diese Organisationsform einfach gut.

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Die beiden netten Herren hier haben uns zu einem Kaffee gebeten - der Aufforderung auf dem Dach sind wir gerne nachgekommen. Leider ist die Sicht nicht berauschend von dort oben wegen der hohen Bebauung drumherum.

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Und weiter ging es in der Fußgängerzone.

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In einem netten Kram-Shop habe ich eine Uhr gesehen, die in ihrer Art schon mal halbwegs in mein Arbeitszimmer passen könnte. Aber wir schauen nochmal weiter.

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Ah, ja, jetzt! Die Bozener sind clever beim Verbergen der Chemtrails-Analysetools (siehe den Beitrag von gestern). Hier kann man die Temperaturen, das Tagesdatum und die Uhrzeit an eInem angeblichen Sportgeschäft nicht nur als Mensch lesen, sondern die sind auch so clever, elektronische Kontrollgeräte täuschen zu können. Das Bild ist der beste Beweis. Also, AluhutträgerInnen, aufgemerkt! Aber vielleicht ist das ja alles nur eine optische Täuschung aufgrund der Aluminium-haltigen Sportgeräteattrappen? Und was soll uns der Rauschgiftpilz sagen? Alles sehr verdächtig.

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Gegen Ende unserer Tour waren wir dann noch im Dom. Kann man gerne mal reingehen. Witzig fanden wir die Geschäftsidee eines Tippelbruders, der sich den Platz an der einzigen geöffneten Tür zum Dom gesichert hat. Sein freundlicher Service bestand darin, Gästen die Tür zu öffnen und das trotz seiner Gehbehinderung.

Das Cleverle hat sich übrigens eine vollelektrische Tür ausgesucht :-)

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