Madeira 2018 Tag 6

Nebel des Grauens
Erstellt: 14 August 2018
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Eigentlich wollten wir heute auf die Hochebene Madeiras, die bei unserem Jeep-Ausflug im vergangenene Jahr komplett im Nebel lag. Nur das hat so nicht klappen wollen. Aber der Reihe nach.

Erst einmal sind wir mit dem Mietwagen Peugeot 2008 Der Mietwagen
Der Mietwagen

ein paar Kilometer nach Camara de Lobos gefahren, einem hübschen Städtchen mit kleinem Bootshafen. Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos
Camara de Lobos

Auch dieses Örtchen bereitete sich auf ein Fest vor: Am 15. August wird hier ein besonderer Fisch gefeiert: Das Black Scabbart Fish Festival. Der Schwarze Degenfisch ist eine hiesige Spezialität, die bspw. auch auf den Fotos vom Fischmarkt zu sehen sind (lang, schwarz, kräftige Zähne eines Jägers, ähnlich einer Muräne) 

Dafür wird die Innenstadt sehr nett hergerichtet und zwischen den Häusern über verschiedene Symboliken geschmückt. Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival
Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival

Auch die Kirche im Ort ist nett gestaltet. Angenehm auffällig sind die nett und freundlich guckenden Heiligenfiguren - nicht so gequält und ernst wie ich sie von Süddeutschland oder gar Tirol/Südtirol kenne. Camara de Lobos, Vorbereitung nagen zum Black Scabbart Fish Festival

Weiter ging es dann auf die nächstgelegene Anhöhe, das Cabo Girão. Cabo Girão
Cabo Girão

Hier gibt es einen an sich sehr schönen Blick nach vorne und nach unten - man steht auf einer leicht gepunkteten Glasplatten-Terrasse. Die Punkte dienen wohl dazu, dass auch Personen mit leichter Höhenangst keinen Koller auf dem Glas bekommen.

Cabo Girão
Cabo Girão

Leider war die Sicht zunächst ungefähr Null, weil wir mitten in einer Wolke standen. Da der Wind zwar nicht stark war, er aber die Wolken doch recht flott auf Trab hielt, könnten wir nach einigem Warten dann doch noch den Boden sehen und das Meer erahnen. Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão

Nächste Station war dann Ribeira Brava, 

Kirche in Ribeira Brava

wo wir in einem netten Restaurant mit gutem Blick eine frische Pizza und super scharfe Nudeln gegessen haben. Pizza frisch aus dem Holzofen
Ribeira Bravo Blick aus dem Lokal

Direkt unterhalb des Lokals gibt es einen Bioladen, der einfach genial ist. Eine solche Auswahl an lose erhältlichen Gütern ist mir in normalen deutschen Läden noch nicht untergekommen. Klar, dass da erst mal Shopping angesagt war... Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão

Von dort aus wollten wir dann zur Hochebene Paul da Serra weiterfahren, nur leider war die Straße wieder einmal gesperrt. Wie wir später im Web gelesen haben, offensichtlich wegen Steinschlags. Ob die Straße je wieder instand gesetzt wird, ist wohl fraglich. Also haben wir ein paar Fotos gemacht und sind in Richtung Hotel zurückgefahren.

An einem schnuckeligen Café haben wir uns noch eine Chinesa gegönnt. Anette hat sich wohl in den Standardpfad einer Echse gesetzt, jedenfalls war die Echse impertinent genug, einfach über Anettes Fuß und ihre Handtasche zu laufen - und das gleich zweimal (Sie war ganz schön schnell, ich habe gerade noch ihren Schwanz auf der Handtasche knipsen können): Echse auf Handtasche, nicht Handtasche aus Echse...

An einem Aussichtspunkt haben wir dann noch mal Halt gemacht und die Landschaft genossen. Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão
Cabo Girão

Das war dann der zweite Tag mit dem Auto. Platz hat man ja in dem Teil, aber selbst nur mit uns zwei Leichtgewichten beladen und ohne jegliches Gepäck kommt man mit dem Gerfährt oft nicht mal mehr im zweiten Gang den Berg hoch. Anscheinend ist die Abstimmung zwsichen erstem und zweitem Gang nur für die Ebene zum Spritsparen designt worden, nicht für hügelige Strecken.

Noch peinlicher als der asthmatische Franzose hat sich die Apple Kartenapp beim Navigieren benommen: Offensichtlich kennt man in Cupertino keine Serpentinen, denn bei jedem Richtungswechsel meint die Navistimme, uns an's Abbiegen erinnern sich zu müssen. Das ist echt megapeinlich - sowas kann selbst mein altes Opel-Navi besser.

Die Strecke hoch ist einfach nur zu empfehlen. Auch wenn man auf diesem Weg nicht zur Hochebene kommt: die Serpentinen im gemischt-grün-bunten Wald sind einfach sehenswert und verdienen volle Punktzahl.

Morgen ist wieder Faulenzertag angesagt, damit wird das der letzte inhaltliche Reisebericht für dieses Jahr gewesen sein. Aber vielleicht gibt es ja noch ein paar Fotos, die sich zu posten lohnen. Und bis Ende September werde ich es wohl schaffen, alle Bilder zu sichten und zu die Site damit zu aktualisieren.

In diesem Sinne: Macht's gut, Nachbarn!