La Palma 2016 - 5. Tag: Shopping muss auch mal sein

Lampen vom Glasbläser
Erstellt: 11 September 2016
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Den Morgen dieses Tages gestalteten wir mit einer kleinen Shoppingtour. In Los Llanos - genauer in Argual -  findet jeden Sonntag ein Flohmarkt statt, der Rastro de Argual.  Argual Flohmarkt
 

Eigentlich alles, was man so gebrauchen kann, wird angeboten: Kleidung, Technik, CDs, Pflanzen, eine Offset-Druckmaschine, Druckmaschine
alte Flaschen von Pepsi und Fanta - eben was der Palmero gerade nicht braucht. Ein Aussteller hat erst mal morgens seinen Joint fertig geraucht. Generell ist das anders als wir es vom hektischen deutschen Flohmarkt kennen; die Aussteller kommen wohl gerne auch erst mal ein Stündchen nach Öffnung des Markts.

Die Tastatur ist eine original IBM Klacker-Tastatur, leider mit spanischem Layout. Sonst wäre sie meins geworden...  IBM Tastatur
 

Die Glasbläser

Hinten rechts haben zwei Glasbläser ihre Werkstatt, dort konnte Anette ihre Vasensammlung erweitern. Obwohl die Objekte fast alle sehr farbenfroh sind (siehe auch die Lampen oben), haben sie auch ihr sehr gut gefallen. Wir haben uns ebenfalls die live-Präsentationen der beiden Künstler angesehen, während deren eine Kugel, ein Vogel Vogel aus Glas - frisch geblasen

und ein Bierglas entstanden. Da der Piepmatz oben noch so ca. 500-600 Grad C warm war, sind seine Farben noch matt. Morgen glänzt er dann in allen möglichen Farben. Wer also in der Gegend ist, sollte sich das unbedingt ansehen. Die Erläuterungen gaben die beiden auf spanisch und deutsch, aber polnisch und wahrscheinlich auch englisch wären ebenso möglich gewesen. Die Videos dazu stelle ich erst noch in YouTube ein, bitte etwas Geduld.

Ein paar Videos durften wir von der Arbeit machen:

Rohling wird mit farbigen Kristallen versetzt

 

Anfertigung der Kugel

 

Vorbereitungen für den Vogel

 

Vogel und Bierglas

Strand muss auch mal sein

Danach führte uns der Weg einen Ort weiter nach Tazacorte  Kunst in Tazacorte
an den "völlig überfüllten" Badestrand: 
  Tazacorte Badestrand
 

Ein bisschen im Meer geplanscht, das muss eben sein im Sommerurlaub. In einem kleinen Restaurant haben wir dann noch etwas gegessen. Spannend war der "Pizzaschneider".  Pizzaschneider
Das ist der komische Mörderhammer oben im Bild. Funktioniert aber klasse, besser als unsere Rollenmesser.

Dann ging es ab nach Hause. Anette hat die halbe Nacht lieber den rauschenden Palmen zugehört, als zu schlafen. Im kleinen Sparladen im Wohnort (urbanisacion Celta, einem Stadtteil von Los Llanos) wollte ich noch schnell Milch holen. Überraschenderweise machen die Palmeros Sonntagmittag ihren Wocheneinkauf. Naja, warum auch nicht, der Laden hat ja auf.

Ein kleiner Hinweis zur Qualität der Bilder in den Blog-Artikeln: Leider musste ich sie stark komprimieren. Ich habe es irgendwie geschafft, den Adapter zuhause zu lassen, mit dem ich normalerweise die Bilder von der Kamera ins iPad importiere. Deshalb gehe ich jetzt einen Mörder-Umweg: Von der  Kamera geht es per WLAN ins Internet zu einem Webservice LUMIX von Panasonic (ich habe ja eine Panasonic TZ41 Kamera). Der Webservice verbindet die Kamera dann mit einem Flickr-Account, den ich extra hierfür eingerichtet habe. Wenn die Bilder da sind, lade ich sie selektiv wieder herunter auf's iPad. Von dort aus schicke ich sie dann per Filetransfer zu meinem Hoster. Und schon kann ich sie hier in die Artikel integrieren.

Da das Übertragen der Bilder ewig dauert, habe ich gestern und vorgestern aufgrund der etwas höheren Anzahl an Fotos nur schlapp aufgelöste Bilder exportiert (640*480-er Auflösung aus der Steinzeit der Computerei). Das mache ich - zusammen mit den ja auch noch fehlenden Fotogalerien - wieder schön und ordentlich, wenn ich wieder zurück bin.

Morgen muss ich schauen, ob ich noch irgendwo einen 8GB Speicher-Stick erstehen kann. Durch das spannende Video über die Glasbläser waren eben gerade noch 11 Bilder Platz auf der Speicherkarte der Kamera. Natürlich habe ich noch eine andere Speicherkarte, die hat eigentlich auch noch Platz. Leider hat diese große Speicherkarte eine Macke (sie war früher mal bei Robert im Raspberry Pi und hat dort auch schon rumgesponnen), deshalb kann ich die auch nicht weiternutzen. Also habe ich vorhin alle Videos auf einen Rechner in der Lobby unseres Hauses kopiert. Von dort wollte ich sie eigentlich übers Internet auf meinen Server blasen, aber die etwas mehr als 4GByte sprengen einfach die Leitungskapazität hier auf der Insel.