Cala Rajada - Urlaub auf Mallorca 2015 fünfter Tag

Kirche
Erstellt: 14 September 2015
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Nachdem wir gestern bereits einiges im Norden der Insel besucht hatten, wollten wir ihn heute finalisieren. Dazu fuhren wir über eine ebenfalls sehr sehenswerte Strecke an der Nordküste entlang zum Wallfahrtsort Lluc. Dort steht das gleichnamige Kloster, in dem sich heute noch eine Klosterschule befindet, für die auch in einem der Ausstellungsräume für Nachwuchs geworben wird.

Der Knabenchor ist wohl in der Gegend bestens bekannt. Spannend war, dass wir für's Parken sechs Euro zahlen sollten. Der Eintritt kostete 4,50€ inklusive Parken. Also schnell mal 1€50 sparen und dafür dann eben ins Kloster gehen müssen (finde den Fehler! Wenn Du ihn hast, kannst Du ihn behalten)

Die Kirche ist reich verziert, wirkt aber wesentlich freundlicher als die Kathedrale, die wir uns vorgestern in Palma angesehen haben. Naja, die war als gotischer Bau auch strukturell "mächtiger".

Ursprünglich ist der Wallfahrtsort entstanden, weil eine Madonnenfigur immer wieder am selben Ort gefunden worden ist. Diese Figur wird Schwarze Madonna genannt und befindet sich in einem separaten Raum direkt hinter dem Altardie Schwarze Madonna

Klar gibt es auch hier wieder ein Museum. Eigentlich mehrere, das ist zu viel für Anette, sie geht sich ein Käffchen holen. Ich geh kurz durch das Museum, eine Mischung aus Heimatmuseum und kleiner Reise durch die Kunst Mallorcas. Das folgende Bild hat mich irgendwie an Escher erinnert:Bild

Weiter ging's zu einem Leuchtturm. Der steht sinnvollerweise auf einem Hügel direkt am Meer und blinkt da still vor sich hin - der Ort nennt sich Formentor und ist der nördlichste Zipfel der Insel.

Leuchtturm Formentor

Aber bevor wir unter dem Leuchtturm - übrigens mit Blick auf Menorca - noch ein Käffchen bekamen, hat sich Anette noch mit einer Ziege angefreundet.

Die nette Ziege

Lang hat die Freundschaft aber nicht gehalten, als die Ziege was von Anettes Eis abhaben wollte, war Schluss mit lustig...

Den Rückweg haben wir wieder über verschiedene Aussichtsstraße gestaltet, beim Kyten noch etwas zugeschaut, aber irgendwann war die Gemütlichkeit der Corsasitze auch endlich. Immerhin 750km sind wir in den vier Tagen mit dem Auto unterwegs gewesen. Ich bin davon überzeugt, dass sich gerade bei dem Inselverkehr mit den ständigen Kreiseln Hybridfahrzeuge sehr schnell amortisieren würden, wenn sie die Bremsenergie geeignet für die anschließende Beschleunigungsphase zwischenspeichern.