Cala Rajada - Urlaub auf Mallorca 2015 dritter Tag

Kathedrale
Erstellt: 12 September 2015
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Die Hauptstadt zu besuchen, ist immer sinnvoll, deshalb haben wir ihr unseren dritten Tag auf der Insel gewidmet. Zentraler Magnet ist sicherlich die Kathedrale.

Sie ist ein eindrucksvolles Bauwerk in gotischem Stil. Besonders interessant fand ich die farbigen Glasfenster sowie die Orgel.

Die konnten wir allerdings nicht live hören. Dafür hatten wir andere Musik, die - sicherlich aufgrund der eingesetzten Dudelsack-ähnlichen Instrumente - an schottische Musik erinnerte. Einige Honoren legten mit Musikbegleitung Blumen nieder. Wir nehmen an, dass es sich entweder um die Ehrung einer kirchennahen Institution handelte, oder die Aktion stand im Zusammenhang mit dem späteren Umzug, aber dazu eben später mehr.

Erst mal zurück zur Kathedrale und ihren Bildfenstern. Die Beleuchtung stammt übrigens auch von einem hiesigen Künstler, dessen Name ich im Moment leider vergessen habe. Hier im Bild die ursprünglich externe Beleuchtung und die aktuelle elektrische.

Kirchenfenster und Leuchter in der Kathedrale

Als wir wieder draußen waren, ging das mit der Musik gleich weiter. Ein Umzug mit sehr großen Puppen, die verschiedene "Berufsgruppen" darstellten, wurde begleitet durch lokale Musik, die eben an schottische oder irische Musik erinnert. Irgendwie glaubte ich mich in Hessen auf den Kerbeumzug versetzt...

Puppenumzug in Palma

Weiter unten findet Ihr noch weitere Bilder  sowie gleich kurzes Video mit der Musik:

Nun hatten wir Appetit auf ein kleines Frühstück und haben uns in das derzeitige In-Lokal der Stadt gesetzt: Das Cappuccino. Naja. Als Zusammenfassung lediglich "ernüchternd" zu formulieren, träfe es bei weitem nicht. Lasst es mich vielleicht so formulieren: Ein ähnlich miserables Preis-/Leistungsverhältnis findet man in Deutschland kaum noch auf Autobahnraststätten. Einfach nur teuer, lahm in der Bedienung, Billigessen mau zubereitet (ungesalzenes Mini-Rührei, Salatbeilage von frühestens vorgestern). Anette hat das Ganze gut mit dem Adjektiv "affektiert" zusammengefasst. Aber wir waren da und können jetzt mitreden ;-)

Die restliche Zeit haben wir noch mit einem Rundgang durch die Shopping-Meile verbracht. Ein in irgendeinem Reiseführer erwähntes Haus, in dem Miró gearbeitet haben soll, haben wir auch mit Unterstützung zweier hilfsbereiter Politessen nicht finden können. Da Anette eh mit Erkältung zu kämpfen hatte, sind wir wieder ins Hotel gefahren und nur noch abends lecker essen gegangen. Bei mir gab's übrigens eine sehr leckere gegrillte Goldbrasse.