Cala Rajada - Urlaub auf Mallorca 2015 zweiter Tag

See in der Drachenhöhle
Erstellt: 11 September 2015
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Die Geschichte

Mein Job war es, das Auto abzuholen. Ein Corsa D 1.2 ist es, leicht angeschrammt und für hiesige Verhältnisse etwa asthmatisch. Aber er fährt und bequem ist der Corsa ja eh, das kennen wir von Marcs Auto schon.

Drei Ziele hatte Anette herausgesucht. Zunächst haben wir eine Höhle besucht. Schön anzusehen, angenehm kühl und (schade, dass Robert nicht dabei ist): es gibt keine Führung! Abschluss des Höhlenbesuchs war ein kleines klassisches Konzert auf einem Höhlensee mit beleuchtetem Boot. Marginal kitschig, aber beim Namen Drachenhöhle hatten wir deutlich Schlimmeres erwartet. So was wie Chinese dungeon mit echt koreanischen Karate-Drachenkämpfern...

Blick in die Drachenhöhle

Ziel zwei war ein mallorquiner Gutshof, dessen eines Gebäude zu einem kleinen Museum umgebaut wurde. Das war wirklich sehenswert, denn die dort ausgestellten Geräte, Einrichtungen, Bilder etc. stammen aus verschiedenen Zeiten des Hofs und man erhält einen ersten Eindruck, wie sich das Gutsleben vor zwei- dreihundert Jahren für die Chefs und Angestellten gestaltet hat.

Gerade hier lohnt es sich, nochmal vorbeizuschauen, wenn ich wieder ein vernünftiges INet habe und die diversen Bilder des Museums eingestellt habe. Vorher muss ich sie aber noch restaurieren, irgendwas ist mit dem Import schief gelaufen.

Ab dafür zum nächsten Spotligth: Mallorcas größter Glasbrennerei. Nein, nicht Schnapsbrennerei.

Neben ein paar eher gelangweilten Glasbrennern in gut geheiztem Raum (das wär ein Job für Anette: nie wieder frieren!) gab es ein Museum (das musste man aber finden, das eigentliche Museum ist nicht im ersten Stock, wie es das Schild Glauben machen lässt, sondern im zweiten!) mit verschiedenen Glaskünsten aus fernen oder weniger fernen Ländern. Vier Glasmalfenster mit Rittern fand ich besonders eindrucksvoll aufgrund der intensiven Farben. Im Shop hat Anette dann auch noch eine neue Vase für das Regal über der Couch gefunden.

Naja, dann war immer noch ein wenig Zeit und Lust, deshalb machten wir uns noch auf zu einem Kloster. Da wollten wir nicht ins Museum, sondern erstens die Aussicht genießen (das Kloster liegt oben auf einem Berg) und zweitens einen allerfeinsten Latte Macchiato schlürfen.

Den Abend schloss dann ein Cocktail, den wir in der Hotelanlage genossen haben, nachdem wir vorher an der Strandpomenade lecker Pasta aßen.